Inhalt des Beitrags
Führung durch Selbstreflexion – innere Klarheit als Schlüssel
Selbstreflexion für Führungskräfte bedeutet, sich selbst und andere bewusst wahrzunehmen.
Wer führt, beeinflusst Stimmungen, Entscheidungen und Beziehungen – ob in der Schule, im Unternehmen oder im sozialen Bereich.
Das Buch „Mein Ego hat Ferien“ zeigt in humorvollen, aber tiefgehenden Geschichten, wie Persönlichkeitsentwicklung im Führungsalltag gelingen kann. Mehr dazu, wie das Buch dich bei deiner Selbstreflexion unterstützen kann erfährst du im Beitrag „Das praktische Buch für Führungskräfte„.
Auch wenn die Beispiele im Buch aus dem Schulalltag stammen, sind sie universell übertragbar:
Lehrkräfte, Manager oder Teamleitungen teilen dieselbe Herausforderung – sie müssen Menschen führen, nicht nur Aufgaben.
Warum Selbstreflexion für Führungskräfte eine zentrale Soft Skill in der Schulleitung ist, wird hier vertieft: Soft Skills Schulleitung – Warum Führung mehr als Management ist
Wenn du dich vertiefend mit moderner Führung, Selbstführung und der Psychologie hinter wirksamer Teamarbeit beschäftigen möchtest, findest du in der Kategorie Führung & Management weitere praktische Impulse für deinen Führungsalltag.
Im Folgenden lernst du die fünf wichtigsten Persönlichkeitstypen bzw. zentralen Figuren aus dem Buch kennen – und erfährst, wie du ihre Stärken im Team förderst, ihre Schattenseiten erkennst und sie – notfalls – auch vor sich selbst schützt.
1. Ego-Eginald – wenn das Ego den Ton angibt
Stärken als Führungskraft
Ego-Eginald steht für Selbstbewusstsein, Entschlossenheit und Präsenz. Er kann motivieren, Verantwortung übernehmen und schwierige Entscheidungen treffen, wenn andere zögern. In Krisen ist er derjenige, der sagt: „Ich übernehme das jetzt“.
Schattenseiten
Wenn Eginald überhandnimmt, verliert er das Team aus dem Blick. Er neigt dazu, zu viel Kontrolle auszuüben, Anerkennung zu erwarten und Kritik als persönlichen Angriff zu sehen.
Er kann dadurch gute Mitarbeitende entmutigen – oder unbewusst Konkurrenz statt Vertrauen schaffen.

Wie man ihn im Team erkennt
Ego-Eginald zeigt sich in Kolleg:innen, die gerne führen, sich profilieren und klare Ansagen machen – aber ungern zuhören. Er spricht oft von „meinem Projekt“ statt von „unserem Ziel“.
Wie man ihn schützt
Führungskräfte sollten Eginalds Energie lenken und nutzen, nicht bremsen:
- Gib ihm Verantwortung – aber mit klaren Grenzen.
- Rücke den gemeinsamen Zweck in den Fokus („Was dient dem Team?“).
- Fördere seine Selbstreflexion, indem du Feedback spiegelst, statt direkt zu kritisieren.
Ehe du dich allerdings um dein Team kümmern kannst, solltest du dich selbst kennen. Deshalb ist Selbstreflexion für Führungskräfte entscheidend.
2. Macht-Madita – Stärke, Kontrolle und Verantwortung

Stärken als Führungskraft
Macht-Madita ist durchsetzungsstark, organisiert und verlässlich. Sie sorgt für Struktur, hält den Kurs und trifft Entscheidungen auch unter Druck. In unklaren Situationen vermittelt sie Sicherheit und Orientierung.
Schattenseiten
Wird Macht-Madita zu dominant, verliert sie das Vertrauen anderer. Kontrolle wird zu Mikromanagement, Verantwortung zu Überforderung. Ihre Stärke kippt in Härte – sie trägt dann zu viel allein und lässt wenig Raum für Eigenverantwortung im Team.
Wie man sie im Team erkennt
Sie hält den Überblick, sorgt für Ordnung, aber wirkt manchmal unnahbar. Wenn sie gestresst ist, wird sie ungeduldig und übernimmt lieber selbst, statt zu delegieren.
Wie man sie schützt
- Gib ihr das Gefühl, Kontrolle teilen zu dürfen, ohne Chaos zu riskieren.
- Stärke ihr Vertrauen in andere – durch transparente Kommunikation.
- Achte auf ihre Balance: Macht-Madita braucht Pausen, sonst verliert sie ihre Leichtigkeit.
3. Perfektion-Pepina – zwischen Stärke und Selbstzweifel
Stärken als Führungskraft
Perfektion-Pepina steht für Qualität, Gründlichkeit und Verlässlichkeit. Sie achtet auf Details, plant vorausschauend und sorgt dafür, dass Arbeit sauber und verantwortungsvoll erledigt wird. Ihre Ansprüche sichern hohe Standards im Team.
Schattenseiten
Pepina hat Angst vor Fehlern – bei sich und anderen. Ihr Drang nach Perfektion kann lähmen: sie verzettelt sich, kontrolliert zu viel oder traut anderen wenig zu. Selbstzweifel können sie daran hindern, sich über Erfolge zu freuen.

Wie man sie im Team erkennt
Sie bleibt oft länger, überprüft Dinge mehrfach, gibt viel Rückmeldung – aber selten Lob. In Stressphasen wirkt sie angespannt, überfordert oder frustriert über vermeintliche Fehler.
Wie man sie schützt
- Betone, dass „gut genug“ manchmal besser ist als perfekt.
- Gib positives Feedback, das Leistung würdigt, ohne Perfektion zu fördern.
- Hilf ihr, Verantwortung abzugeben und Vertrauen aufzubauen.
- Erinnere sie daran: Menschen entwickeln sich – nicht Prozesse.
4. Empathie-Emira – Mitgefühl und Beziehungsstärke

Stärken als Führungskraft
Empathie-Emira ist die Herzführerin. Sie erkennt, wenn jemand überfordert ist, vermittelt in Konflikten und sorgt für Teamzusammenhalt. Ihre größte Stärke ist ihre emotionale Intelligenz – sie spürt, was Menschen brauchen, um gut arbeiten zu können.
Schattenseiten
Wenn Emira zu sehr in die Rolle der Kümmerin gerät, verliert sie ihre Klarheit. Sie vermeidet Konflikte, um Harmonie zu bewahren, und stellt eigene Bedürfnisse zurück. Das führt langfristig zu Erschöpfung – oder unbewusster Frustration.
Wie man sie im Team erkennt
Sie hört zu, vermittelt, baut Brücken – und arbeitet oft über ihre Grenzen hinaus. Sie sagt „Ich schaffe das schon“, selbst wenn sie längst erschöpft ist.
Wie man sie schützt
- Mach ihr deutlich, dass Fürsorge auch Selbstfürsorge braucht.
- Stärke ihre Klarheit: Harmonie ist kein Ziel, sondern ein Ergebnis.
- Ermutige sie, Verantwortung zu teilen und auch mal „Nein“ zu sagen.
5. Demut-Debald – Stärke durch Bescheidenheit
Stärken als Führungskraft
Demut-Debald verkörpert Achtsamkeit, Ruhe und Bodenständigkeit. Er hört zu, urteilt nicht vorschnell und trifft Entscheidungen mit Bedacht. Seine stille Präsenz schafft Vertrauen und Stabilität – besonders in Teams mit vielen starken Stimmen.
Schattenseiten
Wird Debald zu zurückhaltend, bleibt seine Kompetenz unsichtbar. Er scheut Konflikte und überlässt anderen zu oft das Wort. So riskiert er, übergangen zu werden – obwohl er oft die weiseste Perspektive hat.

Wie man ihn im Team erkennt
Er ist freundlich, verlässlich, aber unauffällig. Er äußert sich spät, dafür überlegt. Wenn er frustriert ist, zieht er sich zurück statt zu streiten.
Wie man ihn schützt
- Gib ihm Raum, sich zu äußern, ohne dass lautere Stimmen dominieren.
- Ermutige ihn, seine Meinung früh einzubringen.
- Würdige seine ruhige Stärke öffentlich – so wächst sein Vertrauen in die eigene Wirkung.
Selbstreflexion für Führungskräfte: Das Fazit
Selbstreflexion für Führungskräfte bedeutet, sich selbst und andere zu verstehen – mit ihren Stärken und Schattenseiten.
Führung gelingt dann, wenn man die Vielfalt der Persönlichkeitstypen im Team erkennt und nutzt, statt sie zu bewerten.
Das Buch „Mein Ego hat Ferien“ bietet dafür einen praxisnahen, humorvollen Zugang: Es zeigt, wie innere Arbeit zu klarer Führung führt – und wie jede Persönlichkeit ihren Platz im Team finden kann. Unter „Das Buch“ erfährst du mehr darüber, wie dir dieser Ratgeber bei deiner Selbstreflexion für Führungskräfte helfen kann.
Denn wer sich selbst und andere kennt, führt nicht nur klüger, sondern auch menschlicher.
Selbstreflexion ist nicht nur für Führungskräfte entscheidend – auch Lehrkräfte profitieren davon enorm.
Hier findest du fünf Reflexionsfragen, die sofort Klarheit schaffen: Selbstreflexion für Lehrer
Die Fragen sind universell auf jede Führungsrolle übertragbar.

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Wie Muster Stress verstärken können, liest du hier: Burnout-Prävention für Lehrer:innen
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